Sportwagen im Winter fahren? Genau dann wird es interessant.
Ein Porsche 911 im Schnee. Ein Ferrari auf dem Weg nach St. Moritz. Ein Lamborghini auf einem verschneiten Alpenpass.
Für manche klingt das nach einer schlechten Idee.
Für uns klingt es eher nach der Frage:
Warum sollte das außergewöhnlichste Auto ausgerechnet dann in der Garage bleiben, wenn einige der schönsten Straßen Europas vor der Tür liegen?
Natürlich stellt der Winter andere Anforderungen an einen Sportwagen als eine sommerliche Sonntagsrunde.
Sommerreifen oder Trackreifen sind keine sinnvolle Grundlage für Schnee und winterliche Straßen. Die geringe Bodenfreiheit setzt Grenzen. Außerdem können verschneite Passstraßen zusätzliche Traktionshilfen erforderlich machen.
Mit der richtigen Vorbereitung ist der Winter für viele Sportwagen jedoch kein Grund für sechs Monate Stillstand.
Die wichtigsten Themen sind dabei überraschend klar:
- die richtigen Winterreifen,
- eine passende Felgen-Reifen-Kombination,
- zusätzliche Traktion für Schnee und Eis,
- genügend Stauraum für Winterreisen,
- und ein bewusster Umgang mit Salz, Kälte und geringer Bodenfreiheit.
Genau daraus wird aus einem Sportwagen im Winter ein echtes Travel-Performance-Fahrzeug.
Die richtigen Winterreifen sind der wichtigste Schritt
Die wichtigste Vorbereitung beginnt dort, wo das Auto die Straße berührt.
Bei den Reifen.
Gerade auf leistungsstarken Fahrzeugen werden häufig extrem sportliche Sommer- oder Trackreifen gefahren. Sie sind auf Fahrpräzision, trockene Straßen und hohe Temperaturen ausgelegt.
Winterliche Bedingungen stellen jedoch völlig andere Anforderungen.
Ein guter Winterreifen muss nicht nur auf Schnee funktionieren. Auch kalter Asphalt, Nässe, Schneematsch und wechselnde Bedingungen gehören zum typischen Wintereinsatz.
Deshalb sollte ein Sportwagen im Winter nicht einfach mit den Sommerreifen weitergefahren werden, nur weil die Straße am Morgen noch trocken aussieht.
Die richtige Winterbereifung verändert einen Sportwagen bei niedrigen Temperaturen stärker, als viele Fahrer erwarten.
Welche Winterreifen braucht ein Sportwagen in Deutschland?
In Deutschland gilt keine starre Winterreifenpflicht von Oktober bis Ostern.
Stattdessen gilt eine situative Winterreifenpflicht.
Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eisglätte oder Reifglätte müssen alle Räder mit dafür zugelassenen Reifen ausgerüstet sein.
Entscheidend ist inzwischen das Alpine-Symbol – also das Bergpiktogramm mit Schneeflocke.
Eine reine M+S-Kennzeichnung reicht für winterliche Straßenverhältnisse in Deutschland nicht mehr aus.
Für Sportwagenfahrer bedeutet das:
Ein echter, freigegebener Winterreifen mit Alpine-Symbol gehört zur Basis jeder ernsthaften Winterkonfiguration.
Schmale oder breite Winterreifen auf einem Sportwagen?
Viele Performance-Fahrzeuge stehen im Sommer auf sehr breiten Reifen.
Das sieht gut aus und bietet auf trockener Straße enorme Reserven.
Im Winter kann eine schmalere, vom Hersteller freigegebene Dimension jedoch Vorteile bieten.
Schmalere Reifen können auf Schnee beim Anfahren und bei der Seitenführung Vorteile haben. Auch bei Schneematsch und Aquaplaning kann die geringere Breite helfen.
Natürlich bedeutet das nicht, dass möglichst schmal automatisch möglichst gut ist.
Entscheidend ist immer eine für das konkrete Fahrzeug zugelassene Kombination.
Ein besonders interessantes Beispiel dafür ist der Porsche 992 GT3 RS.
Porsche 992 GT3 RS Winterreifen: Die Lösung kennen erstaunlich wenige Besitzer
Beim aktuellen Porsche 992 GT3 RS hört man häufig dieselbe Aussage:
„Dafür gibt es doch gar keine vernünftigen Winterräder.“
Doch genau das stimmt so nicht.
Porsche führt ein homologiertes Wintersetup, das gemeinsam für Modelle wie 911 GT3, GT3 Touring, GT3 RS und S/T verwendet wird.
Und genau darin liegt der interessante Punkt.
Der GT3 RS fährt im Sommer extrem breite Räder und Reifen. Für den Winter sieht Porsche dagegen eine deutlich schmalere Kombination vor.
992 GT3 RS Winterbereifung
Die Porsche-Unterlagen führen für den Winter folgende Kombination:
- Vorderachse: 245/35 R20 95V XL
- Hinterachse: 305/30 R21 104V XL
- Felge vorne: 9J x 20 ET43
- Felge hinten: 11,5J x 21 ET46
Zum Vergleich fährt der GT3 RS im Sommer serienmäßig wesentlich breiter.
Die Winterkombination reduziert die Reifenbreite damit deutlich.
Porsche führt für dieses Setup unter anderem entsprechende Winterreifen von Michelin und Goodyear.
Das bedeutet: Ein 992 GT3 RS muss nicht zwangsläufig ab dem ersten Schneefall eingelagert werden.
Mit dem richtigen 20/21-Zoll-Winterradsatz lässt sich das Fahrzeug auch für winterliche Roadtrips vorbereiten.
Passen GT3 Winterräder auf den 992 GT3 RS?
Hier lohnt sich eine genaue Formulierung.
Nicht irgendein serienmäßiges GT3-Sommerrad sollte einfach auf einen GT3 RS montiert werden.
Interessant ist vielmehr der spezielle Porsche-Winterradsatz.
Dieser wird in den entsprechenden Porsche-Unterlagen als gemeinsame Winterlösung für GT3 beziehungsweise GT3 RS geführt.
Gerade deshalb tauchen bei der Suche nach GT3-RS-Winterrädern häufig Felgen auf, die optisch und technisch eher dem GT3-Wintersetup zugeordnet werden.
Für GT3-RS-Besitzer ist das ein wichtiger Punkt, weil die Auswahl an Winterlösungen dadurch deutlich größer wird, als man zunächst vermuten würde.
Trotzdem sollte die konkrete Freigabe immer anhand von Modelljahr, Fahrzeug, Teilenummer und gegebenenfalls CoC beziehungsweise Porsche-Freigabe geprüft werden.
Welche Winterreifen für den Porsche 992 GT3 RS?
In den Porsche-Freigaben finden sich für die entsprechende Winterdimension unter anderem Performance-Winterreifen wie der Michelin Pilot Alpin 5.
Das ist wichtig, weil ein GT3 RS auch im Winter kein normales Auto wird.
Ein Winterreifen muss deshalb mehrere Anforderungen miteinander verbinden.
Grip bei Schnee und Kälte.
Stabilität bei höheren Autobahngeschwindigkeiten.
Präzises Einlenken.
Und genügend Reserven auf nasser Fahrbahn.
Gerade bei einem GT3 RS sollte die Entscheidung deshalb nicht einfach nach „irgendeinem Winterreifen in der richtigen Größe“ getroffen werden.
Reifendimension, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitsindex und Fahrzeugfreigabe müssen zusammenpassen.
Winterreifen allein reichen in den Alpen nicht immer aus
Wer im Winter wirklich Richtung Alpen fährt, kennt die Situation.
Die Autobahn ist trocken.
Im Tal liegt kaum Schnee.
Und 30 Kilometer später steht man vor einer verschneiten Passstraße oder Zufahrt zum Hotel.
Genau dort können selbst sehr gute Winterreifen an ihre Grenzen kommen.
Außerdem gibt es Strecken, auf denen Schneeketten beziehungsweise zusätzliche Traktionshilfen vorgeschrieben werden.
Bei einem normalen SUV ist eine klassische Metallkette häufig kein großes Thema.
Bei einem Sportwagen sieht das anders aus.
Warum klassische Schneeketten bei Sportwagen schwierig sein können
Große Felgen.
Breite Reifen.
Große Bremsanlagen.
Geringer Abstand zwischen Reifen und Radhaus.
Und teilweise sehr empfindliche oder teure Felgen.
All das macht klassische Metall-Schneeketten auf vielen Performance-Fahrzeugen kompliziert.
Zudem erlaubt nicht jede Rad-Reifen-Kombination überhaupt die Verwendung einer klassischen Kette.
Deshalb sollte man niemals davon ausgehen, dass eine Schneekette nur deshalb passt, weil sie zur Reifenbreite passt.
Entscheidend sind immer Fahrzeugfreigabe, Rad-Reifen-Kombination und der tatsächlich verfügbare Platz im Radhaus.
AutoSock: Warum textile Schneeketten für Sportwagen interessant sind
Genau an diesem Punkt wird AutoSock für uns besonders interessant.
AutoSock ist keine klassische Metall-Schneekette.
Stattdessen wird ein speziell entwickeltes Textilsystem über den Reifen gezogen, um auf Schnee und Eis zusätzliche Traktion zu erzeugen.
Gerade bei Sportwagen besitzt dieses Konzept einige interessante Eigenschaften.
- sehr kompakt und leicht zu verstauen
- schnelle Montage und Demontage
- kein Metall direkt an der Felge
- für Fahrzeuge mit begrenztem Platz im Radhaus interessant
- passende Größen für zahlreiche Reifendimensionen
- ideal als zusätzliche Traktionshilfe für winterliche Reisen
AutoSock gibt für seine Pkw-Produkte an, dass die Montage innerhalb weniger Minuten möglich ist.
Gerade auf einem Sportwagen, bei dem wenig Platz zwischen Reifen, Bremse und Karosserie vorhanden ist, kann die textile Konstruktion deshalb einen interessanten Vorteil gegenüber klassischen Ketten bieten.
Für uns passt AutoSock damit sehr gut zum gleichen Grundgedanken wie ASPHALTKIND: Eine Lösung für ein konkretes Reiseproblem, ohne aus dem Sportwagen ein anderes Auto zu machen.
AutoSock statt Schneeketten – ist das erlaubt?
Hier muss man genauer hinschauen.
AutoSock Produkte für Pkw sind nach der europäischen Norm EN 16662-1 zertifiziert.
Nach Angaben des Herstellers werden die entsprechenden AutoSock-Produkte in Deutschland, Frankreich, Italien und der Schweiz auch dort als Alternative anerkannt, wo entsprechende Traktionshilfen vorgeschrieben sind.
Eine wichtige Ausnahme ist Österreich.
Dort weist AutoSock selbst darauf hin, dass das Produkt die gesetzliche Schneekettenanforderung nicht ersetzt.
Wer im Winter durch mehrere Alpenländer fährt, sollte deshalb die Regelungen der konkreten Route vor Reisebeginn überprüfen.
Zusätzlich gelten immer die Vorgaben des Fahrzeugherstellers und der jeweiligen Rad-Reifen-Kombination.
AutoSock ist außerdem kein Ersatz für Winterreifen.
Die textile Traktionshilfe kommt zusätzlich zum passenden Winterreifen zum Einsatz.
Wie fährt man mit AutoSock?
AutoSock wird auf den angetriebenen Rädern montiert.
Beim 992 GT3 RS bedeutet das grundsätzlich die Hinterachse.
Das System zieht sich während der Fahrt selbst in seine Position.
Dabei gilt jedoch:
- vorsichtig anfahren,
- unnötigen Schlupf vermeiden,
- Assistenzsysteme wie ESP beziehungsweise Traktionskontrolle eingeschaltet lassen,
- maximal 50 km/h fahren,
- AutoSock auf wieder schneefreier Fahrbahn entfernen.
Wie bei jeder Traktionshilfe sollten die Montage und die passende Größe vor der eigentlichen Reise geprüft werden.
Wer zum ersten Mal im Schneesturm vor einer Passstraße versucht herauszufinden, wie seine Traktionshilfe montiert wird, ist zu spät dran.
Sportwagen im Winter: Bodenfreiheit bleibt die physikalische Grenze
Winterreifen und zusätzliche Traktionshilfen lösen nicht jedes Problem.
Ein GT3 RS, Ferrari 296 GTB, McLaren Artura oder Lamborghini Huracán besitzt weiterhin wenig Bodenfreiheit.
Tiefer oder festgefahrener Schnee kann deshalb problematisch werden.
Frontsplitter, Unterboden, Bremsbelüftungen und Diffusoren liegen deutlich näher am Boden als bei einem SUV.
Deshalb gehört zur Winterreise auch eine realistische Routenplanung.
Geräumte Straßen?
Passhöhe und aktuelle Schneelage?
Zufahrt zum Hotel?
Tiefgarage mit steiler Rampe?
Diese Fragen sind bei einem Sportwagen mindestens genauso wichtig wie die Wahl des Winterreifens.
Travel Performance bedeutet nicht, physikalische Grenzen zu ignorieren. Es bedeutet, das Fahrzeug richtig auf die Reise vorzubereiten.
Warum eine Dachbox den Sportwagen im Winter erst richtig nutzbar macht
Die richtigen Winterreifen lösen das Traktionsproblem.
AutoSock kann zusätzliche Reserven für schwierige Schneeabschnitte schaffen.
Doch dann bleibt bei vielen Sportwagen noch das nächste Problem:
Wohin mit dem Wintergepäck?
Winterjacken.
Schuhe.
Helme.
Taschen.
Handschuhe.
Sportausrüstung.
Und plötzlich wirkt der ohnehin kleine Gepäckraum noch kleiner.
Genau deshalb gehören Winterreisen zu den interessantesten Einsatzfällen für unsere ASPHALTKIND Performance Dachbox.
Rund 400 Liter zusätzlicher Stauraum für den Skiurlaub
Unsere ASPHALTKIND Performance Dachbox bietet rund 400 Liter zusätzliches Volumen.
Auf einem GT3 RS, Ferrari, Lamborghini oder McLaren verändert das die Reiseplanung erheblich.
Winterbekleidung und größere Taschen müssen nicht mehr in jeden freien Winkel des Innenraums gepresst werden.
Stattdessen bleibt das Cockpit das, was es sein soll.
Ein Cockpit.
Welche Ski oder sonstigen langen Sportgeräte konkret in die Dachbox passen, sollte dabei immer anhand ihrer tatsächlichen Länge und der nutzbaren Innenmaße geprüft werden.
Der entscheidende Punkt bleibt jedoch: Zusätzlicher Stauraum kann den Unterschied machen zwischen „Wir nehmen den SUV“ und „Wir fahren mit dem Sportwagen“.
Genau deshalb fahren wir mit Supersportwagen nach St. Moritz
Für ASPHALTKIND ist das kein theoretisches Szenario.
Wir waren bereits mit Ferrari, McLaren und Lamborghini im winterlichen St. Moritz und auf verschneiten Straßen in den Schweizer Alpen unterwegs.
Genau dort zeigt sich, wie gut das Konzept funktioniert.
Der Ferrari 296 GTB im Schnee.
Der McLaren Artura in den Bergen.
Ein Lamborghini Huracán mit Dachbox im Winter.
Und der Aventador auf dem Weg durch die Alpen.
Natürlich wäre für jede dieser Reisen ein SUV die einfachere Wahl gewesen.
Aber die einfachere Wahl ist nicht automatisch die, an die man sich später erinnert.
Salz, Kälte und Pflege: Was Sportwagenbesitzer beachten sollten
Wer seinen Sportwagen im Winter bewegt, sollte sich nicht nur Gedanken über Grip machen.
Streusalz und Feuchtigkeit gehören ebenfalls zur Realität.
Deshalb lohnt es sich, einige Dinge in die Winterroutine aufzunehmen.
- Felgen und Radhaus regelmäßig von Salz befreien
- Unterboden nach salzreichen Fahrten reinigen
- Lack und exponierte Carbonteile sinnvoll schützen
- Tür- und Haubendichtungen sauber halten
- Scheibenwaschanlage mit ausreichendem Frostschutz befüllen
- Reifendruck bei starken Temperaturänderungen kontrollieren
- bei Radwechsel das Reifendruckkontrollsystem korrekt einstellen
Außerdem sollte ein Fahrzeug nach einer salzreichen Wintertour nicht wochenlang ungewaschen in einer warmen Garage stehen.
Wer im Winter fährt, sollte dem Auto danach die entsprechende Pflege gönnen.
Sportwagen im Winter bewegen oder einlagern?
Beides kann richtig sein.
Ein besonders seltenes Sammlerfahrzeug muss nicht zwangsläufig bei Schneematsch durch den Alltag bewegt werden.
Aber bei vielen modernen Sportwagen sehen wir das anders.
Ein Porsche 911.
Ein Ferrari Gran Turismo.
Ein McLaren.
Ein Lamborghini.
Diese Fahrzeuge können Erinnerungen erzeugen, die im Sommer genauso wenig entstehen wie in einer klimatisierten Garage.
Die Frage sollte deshalb nicht grundsätzlich lauten:
„Kann man einen Sportwagen im Winter fahren?“
Sondern:
„Wie bereite ich meinen Sportwagen richtig auf den Winter vor?“
Unsere Winter-Checkliste für Sportwagen
- Winterreifen: Freigegebene Dimension mit Alpine-Symbol wählen.
- Felgen: Prüfen, ob eine spezielle schmalere Winterkombination freigegeben ist.
- 992 GT3 RS: Das gemeinsame GT3/GT3-RS-Wintersetup prüfen.
- AutoSock: Passende Größe und Zulässigkeit für Fahrzeug und Reiseland prüfen.
- Routenplanung: Schneelage, Pässe und Bodenfreiheit berücksichtigen.
- Dachbox: Genügend Raum für Wintergepäck schaffen.
- Reifendruck: Bei niedrigen Temperaturen regelmäßig kontrollieren.
- Frostschutz: Scheibenwaschanlage und Fahrzeug auf niedrige Temperaturen vorbereiten.
- Salzschutz: Fahrzeug nach winterlichen Fahrten gründlich reinigen.
Dann steht dem Roadtrip deutlich weniger im Weg.
Häufige Fragen: Sportwagen im Winter fahren
Kann man einen Sportwagen im Winter fahren?
Ja. Viele moderne Sportwagen lassen sich mit der richtigen Winterbereifung problemlos auch in der kalten Jahreszeit bewegen. Entscheidend sind passende und freigegebene Winterreifen, eine angepasste Fahrweise sowie die Berücksichtigung von Bodenfreiheit und aktuellen Straßenverhältnissen.
Welche Winterreifen sind für einen Sportwagen geeignet?
Die richtige Wahl hängt vom konkreten Fahrzeug ab. Wichtig sind eine freigegebene Dimension, passende Tragfähigkeits- und Geschwindigkeitsindizes sowie das Alpine-Symbol. Gerade bei leistungsstarken Fahrzeugen sollten außerdem hochwertige Performance-Winterreifen gewählt werden.
Gibt es Winterreifen für den Porsche 992 GT3 RS?
Ja. Porsche führt für den 992 GT3 RS eine 20/21-Zoll-Winterkombination mit 245/35 R20 vorne und 305/30 R21 hinten. Das entsprechende Wintersetup wird in Porsche-Unterlagen gemeinsam für mehrere GT-Modelle geführt.
Passen GT3 Winterräder auf den Porsche 992 GT3 RS?
Porsche führt einen speziellen gemeinsamen GT3/GT3-RS-Winterradsatz. Das bedeutet jedoch nicht, dass beliebige GT3-Sommerräder automatisch auf den GT3 RS übernommen werden sollten. Entscheidend sind die konkreten Winterfelgen, Reifendimensionen, Teilenummern und die jeweilige Fahrzeugfreigabe.
Kann man AutoSock auf einem Sportwagen verwenden?
AutoSock kann gerade für Fahrzeuge mit wenig Platz im Radhaus interessant sein. Die passende Größe, die Vorgaben des Fahrzeugherstellers und die jeweiligen gesetzlichen Regelungen des Reiselandes müssen jedoch vorab geprüft werden.
Ist AutoSock ein Ersatz für Winterreifen?
Nein. AutoSock ist eine zusätzliche Traktionshilfe für Schnee und Eis. Ein geeigneter Winterreifen bleibt die Grundlage für winterliche Straßenverhältnisse.
Ist AutoSock ein Ersatz für Schneeketten?
Das hängt vom Reiseland ab. Nach Angaben von AutoSock werden die nach EN 16662-1 zertifizierten Pkw-Produkte unter anderem in Deutschland und der Schweiz als Alternative akzeptiert. Österreich stellt jedoch eine wichtige Ausnahme dar. Deshalb sollten die Regeln der konkreten Route vor der Reise geprüft werden.
Wie schnell darf man mit AutoSock fahren?
AutoSock gibt für seine Pkw-Produkte eine maximale Geschwindigkeit von 50 km/h an. Sobald die Straße wieder frei von Schnee und Eis ist, sollte das System entfernt werden.
Kann man mit einem GT3 RS in den Skiurlaub fahren?
Grundsätzlich ja. Mit der passenden Winterbereifung, entsprechender Routenplanung und zusätzlichem Stauraum lässt sich auch ein 992 GT3 RS für eine Winterreise vorbereiten. Genau für solche Anwendungen haben wir bei ASPHALTKIND unser fahrzeugspezifisches GT3-RS-Trägersystem und die Performance Dachbox entwickelt.
Warum sollte ausgerechnet im Winter der SUV gewinnen?
Natürlich ist ein SUV im Schnee praktisch.
Mehr Bodenfreiheit.
Mehr Stauraum.
Oft Allradantrieb.
Aber einige der schönsten Straßen nach St. Moritz, Cortina oder zum Comer See machen in einem tiefen Sportwagen schlicht mehr Spaß.
Deshalb finden wir die spannendere Lösung nicht darin, den Sportwagen für den Winter abzumelden.
Wir möchten ihn richtig vorbereiten.
Die richtigen Winterreifen sorgen für die Grundlage.
AutoSock kann zusätzliche Traktion schaffen, wenn es wirklich winterlich wird.
Und die ASPHALTKIND Performance Dachbox schafft den Stauraum, der aus der Ausfahrt einen echten Roadtrip macht.
Dann bleibt nur noch eine Frage:
Welche Straße nehmen wir in die Berge?
Travel Performance for Extraordinary Vehicles.