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Einparken – ein paar Schritte gehen – umgucken. Gemäß dem Spruch „If you don`t look back after you park it, you have the wrong car“, sehen wir die Autos nicht nur als Kiste mit vier Rädern, um von A nach B zu kommen.

Es ist mehr:

Wir gehen in Museen für Autos und sind fasziniert von der Ingenieurskunst.

Wir gehen auf Auto-Messen oder Samstags ins Autohaus und gucken einfach nur. Hände in den Taschen und im Kopf die Gedanken: „Das ist er also. Der Neue. Cool. Und das ist er also von hinten. Gefällt mir.“

Wir konfigurieren Autos, die wir uns noch nicht leisten können. Einfach aus Faszination. Zum Träumen. Und zum härter arbeiten, um den Traum irgendwann wahr werden zu lassen.

Wir fahren gerne Auto. Oftmals hinterfragen wir die Technik und sind begeistert von den immer besser werdenden Fahreigenschaften.

Ja, wir sind sogar etwas stolz. Auf das, was der technische Fortschritt uns in den letzten Jahren gebracht hat.

Wir träumen als Kind davon, selber mal am Auto schrauben zu können. Es vielleicht sogar mal zum Beruf zu machen: „Ich will mal irgendwas mit Autos machen.“

Schlussendlich sind wir alle mehr oder weniger autobegeistert. Schlussendlich entstand aus diesen Gründen ASPHALTKIND.

Aber was ist das Auto für Andere?

Nur ein Fortbewegungsmittel? Das Auto an sich wird immer öfter negativ abgewertet. Aber drauf verzichten will niemand. Den Luxus, wenn auch nur gedanklich, ins Auto steigen zu können und einfach loszufahren, auf den möchte niemand verzichten. Genau deswegen ist das Auto so erfolgreich. Und genau deswegen sind auch diejenigen autobegeistert, die es gar nicht von sich denken.

Oftmals ist es nur der Gedanke „Ich könnte, wenn ich wollte, jetzt gleich ins Auto steigen und zur Nordsee fahren.“

„Aber wir schaden damit der Umwelt!“

Das ist richtig. Autos sind nicht CO2-neutral. Genauso wie alle anderen Produkte, die man täglich nutzt. Der größte Teil CO2 wird oftmals bei der Herstellung ausgestoßen. Sei es das neue paar Schuhe, mit dem man CO2-neutral kurze Strecken laufen statt fahren möchte. Das E-Bike, mit dem man ab sofort Strecken unter 10 Kilometer bewältigt. Oder das Kohlefaserboot, mit dem man CO2-neutral zur Klimakonferenz nach New York segelt.

Auf individuelle Mobilität zu verzichten, funktioniert nicht. Also bleibt nur eine Lösung: Wir müssen sie CO2-neutraler machen. Um die Frage Erdöl, Wasserstoff oder Elektro kümmern sich andere. Mit ASPHALTKIND haben wir es auf die verwendeten Materialien abgesehen. Auf die Ingenieurskunst. Und auf die Emotionen und Träume, auf die wir nicht verzichten wollen. Denn eines ist sicher, ohne gewinnbringende Innovationen im Bereich Energie und Werkstoffe wird uns in Zukunft die Wirtschaftskraft fehlen, um CO2-neutrale Technologien voranzubringen. Demnach sollten wir statt Verbote lieber die Innovationen voranbringen. Denn verzichten wird schlussendlich niemand.

Nur meine Gedanken.

Nils